BerichtErstveröffentlichungVeröffentlichte VersionDOI: 10.48548/pubdata-2337

Transformationsbarometer 2025

Perspektiven der Bevölkerung auf Transformation und Nachhaltigkeit

Zeitliche Angaben

Datum der Erstveröffentlichung10.12.2025
Datum der Veröffentlichung in PubData 10.12.2025

Sprache der Ressource

Deutsch

Zugehörige externe Ressourcen

Bestandteil von ISSN: 2942-6669
Schriftenreihe Nachhaltigkeit, Politik, Gesellschaft

Zugehörige PubData-Ressourcen

Referenz auf

Typ des Eintrags Ressource ,
Buch
Redenius, Pia; Hartmann, Eric; Heinrichs, Harald; Professur für Nachhaltigkeit und Politik
Typ des Eintrags Ressource ,
Bericht
Redenius, Pia; Heinrichs, Harald; Professur für Nachhaltigkeit und Politik
Typ des Eintrags Ressource ,
Bericht
Hartmann, Eric; Wilkens, Marie; Heinrichs, Harald; Professur für Nachhaltigkeit und Politik

Zusammenfassung

Das Transformationsbarometer 2025 untersucht auf Basis einer repräsentativen Befragung, wie die Bevölkerung in Deutschland, mit besonderem Fokus auf Niedersachsen, zur nachhaltigen Transformation steht. Die Ergebnisse zeigen ein Spannungsfeld zwischen einem generellen Wunsch nach Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Gerechtigkeit einerseits und den realen Zwängen eines fossilen, ressourcenintensiven Alltags sowie Tendenzen gesellschaftlicher Polarisierung andererseits. Trotz breiter Zustimmung zu veränderten Mensch-Umwelt-Beziehungen, wachstumsunabhängigen gesellschaftlichen Strukturen und zahlreichen Politikinstrumenten, insbesondere im Bereich der Klimaanpassung, bestehen Vorbehalte gegenüber staatlichen Eingriffen, etwa im Verkehrs- und Wärmesektor. Zudem ist die Bevölkerung polarisiert hinsichtlich Geschwindigkeit und Tiefe der Klima- und Nachhaltigkeitspolitik. Emotionale Reaktionen auf Klimawandel und Transformation reichen von Verunsicherung über Distanz bis zu starker Involviertheit. Parallel zeigt sich ein „Optimismusparadox“: Zuversicht für die eigene Zukunft, Skepsis gegenüber der Zukunft Deutschlands. Gleichzeitig besteht eine Unzufriedenheit mit dem Engagement zentraler gesellschaftlicher Akteure - einschließlich der eigenen Rolle, die vor allem auf Konsum fokussiert ist. Aus diesen Befunden leitet die Studie zentrale Handlungsnotwendigkeiten ab: die Konkretisierung von Transformation in Politik und Kommunikation, die Nutzung breiter Unterstützung für Klimaanpassung, eine sozialverträgliche und entpolarisierende Dekarbonisierung in Wärme und Verkehr, eine stärkere Orientierung an Grundbedürfnissen sowie eine resiliente Gesellschaftsgestaltung. Die Bevölkerung fordert dabei deutlich mehr Nachhaltigkeitsengagement aller Akteursgruppen – insbesondere von Staat, Politik und Wirtschaft.

Schlagwörter

Transformation; Sozial-ökologische Transformation; Nachhaltigkeit; Klimaschutz; Klimawandel; Klimaanpassung; Gesellschaft; Deutschland; Niedersachsen; Bevölkerungsbefragung

Nummer des Reihenbeitrags

12

Fakultät / Abteilung

Gefördert / Finanziert von

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz

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DDC

330 :: Wirtschaft
333.7 :: Natürliche Ressourcen, Energie und Umwelt

Entstehungskontext

Forschung