Suffizienz in Niedersachsen
Einblicke & Potenziale. Kurzbericht
Zeitliche Angaben
Datum der Erstveröffentlichung20.10.2025
Datum der Veröffentlichung in PubData 20.10.2025
Sprache der Ressource
Deutsch
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Herausgeber*in
Fallgeber*in
Weitere Mitwirkende
Zusammenfassung
Es zeichnet sich ab, dass eine noch stärkere Kraftanstrengung aller Akteure notwendig ist, um die gesetzten Ziele (SDGs) nicht zu verfehlen und die Welt auf einen nachhaltigen Entwicklungspfad zu bringen. In diesem Kontext verweisen Wissenschaftler*innen und zivilgesellschaftliche Akteure wiederholt auf die Möglichkeiten und Notwendigkeiten, die sich durch den Einsatz von Suffizienz für Nachhaltigkeit im globalen Norden ergeben. Suffizienz wird neben Effizienz und Konsistenz als zentrale Nachhaltigkeitsstrategie diskutiert. Suffizienz kann dabei verstanden werden als eine Verringerung des materiellen Konsum- und Produktionsniveaus bei anhaltender Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse. Dieses Kurzgutachten soll sich der Frage widmen, welche bisherigen Implementierungen sowie Potenziale es für die Nutzung von Suffizienz in Niedersachsen gibt. Im folgenden Abschnitt werden zunächst Hintergründe zu Suffizienz als Nachhaltigkeitsstrategie dargestellt. Daraufhin werden zentrale Forschungsergebnisse vorgestellt. Das Kurzgutachten speist sich dabei aus Forschung, die an der Professur für Nachhaltigkeit und Politik der Leuphana Universität Lüneburg durchgeführt wurde. Darunter befindet sich konzeptionelle Arbeit zum Begriff der Suffizienz, das Betriebliche und das Kommunale Nachhaltigkeitsbarometer Niedersachsen 2024, sowie eine Bachelorarbeit zur Rolle von Suffizienz in der niedersächsischen Klimapolitik. Das Kurzgutachten schließt mit einem kurzen Ausblick und Handlungsoptionen.
Schlagwörter
Suffizienz; Niedersachsen; Nachhaltigkeit; Nachhaltigkeitsstrategie; Wirtschaft; Unternehmen; Kommune; Politik; Verwaltung; Klimaschutz; Nachhaltige Entwicklung; Landespolitik
Titel der Reihe
Nummer des Reihenbeitrags
10
