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RessourcentypDissertation
TitelIntegrating scientific literacy as part of a citizen science approach on natural research on seed predation along an urban-rural gradient
Weitere(r) TitelEinbezug eines Citizen Science Projektes in die Erforschung von Samenausbreitung entlang eines Stadt-Land-Gradienten unter Berücksichtigung der Vermittlung eines naturwissenschaftlichen Grundverständnisses
DOI10.48548/pubdata-513
Handle20.500.14123/548
Autor*inMiczajka-Rußmann, Victoria Leonie
Gutachter*inKlein, Alexandra-Maria  0000-0003-2139-8575  128390123
Michelsen, Gerd  0000-0001-9483-0395  115471545
Rieckmann, Marco  0000-0002-1212-7346  130225207
Betreuer*inKlein, Alexandra-Maria  0000-0003-2139-8575  128390123
AbstractA solid knowledge about nature is essential to understand the consequences of biodiversity loss, the limitation of natural resources and the need for a sustainable development. Inspired by these challenges, the researcher investigated in her dissertation seed predation, an important ecosystem function, as part of citizen science project. As seed predation has only rarely been investigated along urban-rural gradients and to integrate the question if the background (urban vs. rural) of primary school children affects their environmental knowledge, she selected study sites in and around Lüneburg and Hamburg, in Northern Germany. In her ecological experiments, it was found that slugs are important seed predators that independently of urbanization predated about 30% of all seeds in the anthropogenically used landscapes investigated. Also, for the first time, primary school children could be integrated in a citizen science approach into this research and it could be shown that even seven year old children can record data as reliable as a scientist. Finally, the researcher investigated the native species knowledge from the children taking part as citizen scientists in her research, considering possible differences due to their urban or rural background. Contrary to her expectation, the urban or rural background had no significant effect on the species knowledge. However, the work provides a good foundation to transfer the approach of introducing a basic foundation of a taxonomical species concept in primary school to foster further understanding on biodiversity and ecosystem functions.

Gerade in Zeiten von Biodiversitätsverlust, der Gefährdung von Ökosystemen und großen drängenden gesellschaftlichen Fragen globaler Ungerechtigkeit ist eine Sensibilisierung und Wahrnehmung von nachhaltigen Lösungsansätzen globaler Probleme wichtig. Auf dieser Ausgangslage hat sich die Forscherin in ihrer Dissertation mit dem Erforschen bzw. Verstehen einer Ökosystemfunktion entlang eines anthropogen geprägten Landschaftsgradienten beschäftigt und hierbei die wissenschaftliche Bildung von Grundschulkindern berücksichtigt, indem sie diese in einem sogenannten Citizen Science-Projekt in ihr naturwissenschaftliches Forschungsvorhaben einbezogen hat. Als Versuchsflächen dienten Schulhöfe in und um Lüneburg und Hamburg herum. In ihrer Dissertation wurden gezielt die unterschiedlichen Denk-, Arbeits- und Handlungsweisen verschiedener Disziplinen aber auch Akteure genutzt, um Synergien im Sinne nachhaltiger Entwicklung und damit auch im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu leisten. Konkret wurde hierbei die Ökosystemfunktion des Samenfraßes entlang eines Stadt-Land-Gradienten untersucht und die Bedeutung von Schnecken für den selbigen quantifiziert. Diese Forschung wurde in einem Citizen Science-Ansatz erstmals Grundschulkindern zugänglich gemacht, indem diese in die wissenschaftliche Datenerfassung einbezogen wurden. Dieser Citizen Science-Ansatz war gleichzeitig eine Pilotstudie um zu prüfen, ob Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren wissenschaftliche Daten so zuverlässig erheben können, dass sie mit denen von Wissenschaftlern vergleichbar sind. Dies hat sich als grundsätzlich möglich erwiesen, wobei der Erfolg der Erfassung grundsätzlich durch die Aufgabenkomplexität bestimmt war. Darüber hinaus wurde sichergestellt, dass die Kinder nicht einfach nur Teil eines wissenschaftlichen Projektes waren, sondern dass ihnen ein tieferes Verstehen sowohl über den fachwissenschaftlichen Hintergrund zum taxonomischen Artbegriff und Ökosystemfunktionen als auch über die Natur der Naturwissenschaften (Nature of science) zugänglich war. In diesem Zusammenhang wurde untersucht, ob es zwischen Kindern, die in städtischen und ländlichen Gegenden aufwachsen, Unterschiede in ihrem Wissen zu einheimischen Arten gibt, um mögliche Anzeichen von städtisch bedingter Naturentfremdung aufzudecken.
SpracheEnglisch
SchlagwörterUmweltbildung; Ökosystem; Samen; Grundschüler; Citizen Science
Datum der Disputation2018-03-07
Jahr der Veröffentlichung in PubData2018
Art der VeröffentlichungErstveröffentlichung
Datum der Erstveröffentlichung2018-03-22
EntstehungskontextForschung
Grad-verleihende InstitutionLeuphana Universität Lüneburg
Veröffentlicht durchMedien- und Informationszentrum, Leuphana Universität Lüneburg
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