Journal ArticleParallel publicationPublished version DOI: 10.48548/pubdata-1588

M.A.M.P.F. – Das Stadtteilrestaurant: Entwicklung eines berufsvorbereitenden Bildungsprojektes

Chronological data

Date of first publication2011-01-01
Date of publication in PubData 2025-01-15

Language of the resource

German

Information regarding first publication

Resource type Journal
Title of the resource type Berufsbildungswissenschaftliche Schriften der Leuphana Universität Lüneburg
Publication year 2011
Volume 5
Pages 25 - 64
Publisher Lehrstuhl für Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Leuphana Universität Lüneburg

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Published in ISSN: 1864-3485
Berufsbildungswissenschaftliche Schriften der Leuphana Universität Lüneburg

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Abstract

Vielfältige Ursachen wie beispielsweise die mangelnde Förderung benachteiligter Jugendlicher, die Selektivität sowie die fehlende soziale Durchlässigkeit des allgemeinbildenden Schulsystems führen dazu, dass junge Frauen und Männer zu so genannten „Bildungsverlierern“ werden. Tangiert von diesen mannigfaltigen Exklusionsfaktoren, münden gegenwärtig zahlreiche Jugendliche ohne Schulabschluss sowie ohne vollqualifizierende Ausbildung als „Chancenlose“ in den ersten Arbeitsmarkt. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, wird im Bereich des Berufsbildungssystems seit längerem die Einführung einer modularen Struktur in der Berufsausbildung diskutiert, die neben der viel erörterten zunehmenden Heterogenität wesentliche Bestandteile dieser Ausführungen darstellen. Auf der Grundlage dieser Entwicklungen und Herausforderungen wird der Konzeptentwurf M.A.M.P.F. - Das Stadtteilrestaurant skizziert. M.A.M.P.F. ist ein berufsvorbereitendes, im Übergangssystems verortetes Bildungsprojekt, welches die Intention verfolgt, Jugendliche mit fragilen Ausbildungsverläufen auf die Aufnahme einer Ausbildung oder einer Erwerbstätigkeit vorzubereiten. Im Anschluss an eine intensive Auseinandersetzung mit der Projektidee wirkte jedoch die Frage reflektierend, inwieweit das Projekt der formulierten Intention nachkommen kann. Insbesondere erscheint die Implementierung im Übergangssystem problematisch. Diesbezüglich folgt der Konzeptionsvorstellung eine ausführliche kritische Reflektion des gegenwärtigen Übergangssystems, um dessen Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen.

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