Repräsentation ohne Wahlen?
Neuverhandlungen politischer Repräsentation im digitalen Raum
Chronological data
Date of first publication2026-07-07
Date of publication in PubData 2026-07-07
Date of defense2026-06-08
Language of the resource
German; English
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Abstract
Trotz der Ausweitung kommunikativer Möglichkeiten und der Vervielfältigung politischer Akteure ist der digitale Raum bislang kaum als eigenständiges Repräsentationsphänomen untersucht worden. Die Arbeit schließt diese Lücke und analysiert mit Zuhilfenahme der konstruktivistischen Theorie politischer Repräsentation, insbesondere Sawards "representative claim" Inhalte, Dynamik und Formen politischer Repräsentation im digitalen Raum anhand mehrerer symptomatischer Fälle. Die kumulative Dissertation beobachtet in drei Fachartikeln eine zunehmende Affektivität politischer Repräsentation im digitalen Raum als Resonanz zwischen ähnlichen Betroffenheiten, die von einem Prozess der strategischen Beanspruchung von Repräsentation stärker zu Zuschreibungs- und Attribuierungsprozessen wechselt. Das Rahmenpapier thematisiert und problematisiert diese neue Repräsentationslogik im Kontext der gegenwärtigen Herausforderungen der repräsentativen Demokratie.
Keywords
Repräsentation; Wahlen; Repräsentative Demokratie; Repräsentationstheorie; Digitaler Raum; Konstruktivismus; Demokratietheorie; Viralität; Social Media; Representation; Representative Claim; Publicness; Affective Publics; Counter Representation; Counterclaim
Grantor
Leuphana University Lüneburg
