Changeability of pre-service teachers’ beliefs about multilingualism: a person- and transition-centered approach
Chronological data
Date of first publication2024-12-19
Date of publication in PubData 2025-11-10
Language of the resource
English
Abstract
Teachers of all subjects and grades must remain aware of the linguistic and cultural diversity among their students, as second language learners often experience educational disadvantages. Therefore, (pre-service) teachers must acquire pedagogical language knowledge and skills in linguistically responsive teaching (LRT), and develop positive beliefs about multilingualism. To analyze the changeability of German pre-service teachers’ beliefs about multilingualism, our study combined a person- and transition-centered approach with a longitudinal design. Pre-service teachers (n = 312) from nine universities across Germany were surveyed before and after attending academic opportunities to learn (OTL) about LRT. We used a validated questionnaire to capture participants’ beliefs about (1) valuing family languages other than German, (2) feeling responsible for language teaching, and (3) valuing multilingualism in class. Our findings showed a significant positive change in beliefs between the pre-and post-tests. Latent transition analysis demonstrated differences among beliefs; therefore, we identified three profiles of pre-service teachers: the uninvolved criticals, the responsible controllers, and the consistent supporters. Moreover, we identified different transition patterns: the OTL changed the beliefs of half of the participants to enable them to move between profiles (especially the uninvolved criticals).
Lehrkräfte aller Fächer und Lehrämter müssen in der Lage sein, sprach- und kulturbewusst zu handeln, wenn sie mehrsprachige und kulturell vielfältige Schüler*innen unterrichten, insbesondere da Lernende mit Migrationshintergrund häufig unter herkunftsbedingten Bildungsnachteilen leiden. (Angehende) Lehrpersonen sollten daher pädagogisches Sprachwissen und Kompetenzen für sprachsensiblen Fachunterricht erwerben sowie positive Überzeugungen hinsichtlich Mehrsprachigkeit entwickeln. In der vorliegenden Studie wurde ein personen- und transitionen-zentrierter Ansatz angewandt und mit einem Längsschnitt-Design kombiniert, um die Veränderbarkeit der Überzeugungen angehender Lehrkräfte hinsichtlich Mehrsprachigkeit zu untersuchen. Lehramtsstudierende (n = 312) neun deutscher Universitäten wurden befragt, bevor und nachdem sie an einer universitären Lerngelegenheit zum sprachsensiblen Fachunterricht teilgenommen hatten. Mit einem validierten Fragebogen konnten die Überzeugungen der Teilnehmenden auf drei Skalen gemessen werden: (1) Wertschätzung nicht-deutscher Familiensprachen, (2) Zuständigkeit für Sprachbildung und (3) Mehrsprachigkeit im Unterricht. Unsere Ergebnisse zeigten einen signifikanten Anstieg der Überzeugungen zwischen dem Prä- und Post-Test. Eine latente Transitionsanalyse verdeutlichte Unterschiede zwischen den Überzeugungen, woraufhin drei Profile von Lehramtsstudierenden bestimmt wurden: die unbeteiligten Kritiker*innen, die verantwortungsbewussten Kontrollierenden und die stetig Unterstützenden. Darüber hinaus waren verschiedene Bewegungsmuster zu ermitteln. 50% der Teilnehmenden veränderten ihre Überzeugungen in Folge der Lerngelegenheit, sodass sie zwischen den verschiedenen Profilen wechselten (insbesondere die unbeteiligten Kritiker*innen).
Keywords
Teachers’ Beliefs; Multilingualism; Linguistically Responsive Teaching; Opportunity to Learn; Teacher Education; Latent Transition Analysis
