Das Logistische Museum
Museen des Seehandels als Infrastrukturen der Kritik
Chronological data
Date of first publication2026-08-04
Date of publication in PubData 2026-08-18
Date of defense2025-09-23
Language of the resource
German
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Abstract
Die Rede vom Logistischen hat einen festen Platz in den Diskursen der Gegenwart. In der kritischen Geografie, den Medienwissenschaften oder den Black Studies verweist sie auf eine machtvolle Operationsweise, die Ströme von Waren, Körpern und Daten organisiert. Wie lässt sich ein solcher Begriff im Kontext von Museen produktiv machen? Dieser Frage geht Melcher Ruhkopf in Hamburg, Antwerpen und der chilenischen Atacama-Wüste nach. Er fokussiert auf Museen, die an zentraler Stelle mit logistischen Fragen befasst sind: Hafenmuseen und maritime Museen. Dabei zeigt sich, wie ein logistischer Blick nicht nur neue Perspektiven auf maritime Objekte eröffnet, sondern auch deren genuin verbindendes und emanzipatorisches Potential aktiviert.
Keywords
Museum; Museumswissenschaft; Kolonialgeschichte; Postkolonialismus; Globalgeschichte
Grantor
Leuphana University Lüneburg
Series title
Edition Museum
Number of the series contribution
107
Leuphana Institution
Research project
Notes
„Diese Veröffentlichung wurde aus Mitteln des Publikationsfonds NiedersachsenOPEN, gefördert aus zukunft.niedersachsen, sowie durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – Projektnummer 2114 – unterstützt.“
