Die Rolle von Feedback als Hauptkomponente von formativem Assessment im inklusiven Mathematikunterricht der Sekundarstufe I
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Chronological data
Date of first publication2026-09-08
Date of publication in PubData 2026-09-08
Date of defense2026-06-17
Language of the resource
German; English
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Abstract
Die Heterogenität der Lernenden im Kontext Schule hat zugenommen und so Lehrkräfte vor neue Herausforderungen gestellt. In diesem Zusammenhang hat unter anderem die Adressierung der unterschiedlichen Vorwissensstände der Lernenden eine hohe Relevanz für den Unterricht. Gemäß eines gängigen Ansatzes zur Adressierung dieser Leistungsheterogenität kann diese durch eine Individualisierung der Lernprozesse begegnet werden. Im Zuge dessen stellt die Bereitstellung von einem passenden Feedback im Rahmen eines formativen Assessments eine Möglichkeit dar, die verschiedenen Leistungsniveaus zu adressieren. Für die Durchführung eines formativen Assessment wird zunächst das Vorwissen der Lernenden diagnostiziert, um anschließend ein für die Lernenden passendes Feedback bereitstellen zu können. Allerdings sind bisherige Forschungsergebnisse zur Effektivität von formativem Assessment uneinheitlich und es wird die Relevanz der Frage betont, wie formatives Assessment im alltäglichen Unterricht umgesetzt werden kann. Darauf aufbauend untersucht die vorliegende Dissertation, wie Lehrkräfte der Leistungsheterogenität der Lernenden in ihrem Unterricht wirksam mit formativem Assessment begegnen können. Für die Beantwortung der übergeordneten Forschungsfrage wird im ersten Beitrag der internationale Forschungsstand durch ein Systematic Review aufgearbeitet. Der zweite Beitrag stellt eine Interviewstudie mit praktizierenden Lehrkräften vor, in der untersucht wurde, wie Diagnostik und Feedback im alltäglichen Unterricht der Lehrkräfte umgesetzt werden. Im dritten Beitrag werden die Ergebnisse aus einer Interventionsstudie vorgestellt, in der verschiedene Arten von Feedback in Bezug auf ihre Lernwirksamkeit unter Kontrolle des Vorwissens miteinander verglichen werden. Das vorliegende Rahmenpapier verbindet diese drei Beiträge, indem zunächst die gemeinsame theoretische Grundlage der drei Beiträge dargestellt wird. Anschließend wird die Forschungsfrage hergeleitet und die Konzeption der Arbeit erläutert. Darauf folgt die Vorstellung der drei Beiträge der Dissertation und eine übergreifende Diskussion dieser in Bezug auf die übergeordnete Forschungsfrage. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse werden abschließend Limitationen und Implikationen für die Bildungsforschung und Bildungspraxis aufgezeigt.
Keywords
Mathematikunterricht; Sekundarstufe I; Inklusion; Feedback; Formatives Assessment; Formative Evaluation
Grantor
Leuphana University Lüneburg