antje huber meint es sicher gut mit den älteren frauen sie will ihnen mehr staatliche fürsorge zukommen lassen sie will dafür sorgen daß im alter isolierte menschen stärker zusammenfinden die zahlen geben ihr recht jeder fünfte ältere bundesbürger leidet unter einsamkeit bei 500 000 menschen in diesem land hat die isolation schon zu schweren depressionen geführt da die ursache der vereinsamung meistens der tod des ehepartners ist leiden unter ihr mehr frauen als männer denn den 800 000 witwern stehen 4 600 000 witwen gegenüber doch hilft es den älteren einsamen frauen wirklich wenn da mit staatlicher vermittlung altenkränzchen aufgebaut wenn besondere einrichtungen für sie geschaffen werden rentner und pensionäre oder ihre frauen bilden nicht die homogene gruppe als die sie gern angesehen werden wer sie zusammenfügt läuft gefahr sie in ein ghetto zu verbannen und sie damit noch stärker an den rand der gesellschaft zu drängen da hilft auch alles geld alle staatliche vorsorge alle behutsamkeit der sprache wenig das beseitigt die isolation nicht es vergoldet sie bestenfalls und die töchter söhne und enkelkinder beruhigen sich nach dem monatlichen pflichtbesuch im altenheim oder in der altenwohngemeinschaft mit der feststellung für sie ist gut gesorgt und wir haben wieder einmal gesehen die alten leute sind am liebsten unter sich daß sie nicht unter sich sondern unter den anderen seien wollen merken die kinder nicht oder sie wollen es nicht merken wer den alten und vor allem den vereinsamten älteren frauen wirklich helfen will muß dafür sorgen daß die jüngeren sie in ihrer umwelt akzeptieren mit ihnen sprechen sich um sie kümmern das allerdings setzt voraus daß auch der ältere mensch sich gelegentlich auf die zunge beißt und die jugend tun läßt was sie für richtig hält