zu sehr bleibt spürbar daß auch sie ihn für ihre rache braucht nachdem klar war daß er für eine therapeutische wiedergutmachung des früh erlittenen nicht taugte aber sicher hat sie recht wenn sie am ende der großen gefühlsverwirrung schreibt auf mich hätte ich hören sollen die ganze zeit auf meine wahrnehmungen mir selbst hätte ich vertrauen sollen nicht auf die deutungen diese ganze analyse es hat mich viel gekostet mich seinen deutungen zu beugen sie in mich aufzunehmen als wahrheit aber um dies zu können sich selber zu trauen dafür war die plastisch geschilderte mutter für das kleinkind übermächtig das kind geriet schon früh in den sog der selbstdeutung der mutter in dem wenig spielraum für den sicheren erwerb einer eigenen identität gegeben war und dieser fehlende spielraum einer von kriegsereignissen und krankheit bedrängten mutter ist es der später die therapeuten so übermächtig zu machen scheint weil sie es mit einem patienten zu tun haben der erst einmal spiegelung harmonie und abgrenzung erleben muß bevor man die großen geschütze des ödipuskonflikts auffährt aus diesen mißverständnissen wird es auch erklärlich daß am ende der erschöpfenden arbeit der analytiker das gefühl hat die patientin habe ihn zerstören wollen während sie mit der gewißheit zurückbleibt er habe eine intensive und verzweifelte werbung nicht verstanden