seine mutter schaute ihn an wurde weich und ihr ganzes wesen umfloß ihn er hätte nichts sagen müssen womit er ihre partei nahm sein helles komplizenhaftes lächeln hätte genügt das war einer der immer wiederkehrenden augenblicke in denen ihre freude an ihm so groß war daß sie ihr leben trotz allem als glücklich empfand sie wußte natürlich daß das eine selbsttäuschung war es gab keine dauerhafte freude an gottfried den kummer den er ihr bereitete überwog wenn er sie froh machte tat er es unwillkürlich es war nie eine anstrengung oder ein opfer für ihn da war jedesmal nur so ein intensiver moment zum beispiel ein leuchten in seinem gesicht wenn sie ihm etwas schenkte ein gelegentlicher spontaner begrüßungskuß wenn sie heimkam und immer wieder sein anblick wie hübsch und wie sympathisch er doch aussah lydia hielt den vergleich mit ihm nicht aus