um zu erstaunen zu überraschen zu erschrecken um argumente als plattmacher zurückzuweisen die sprache als eine säge auszugeben und die eigene haut zu retten kommt es in der literatur notgedrungen zu dem was der eine als absurd der andere als paradox der noch schlichter veranlagte dritte schlankweg als sinnlos ansieht dabei sagte schon salvador dalí wer sich ein galoppierendes pferd nicht auf einer tomate vorstellen kann ist ein idiot was wieder umgedreht als negation der negation auch nicht falsch ist all diese zitate ausgenommen das letzte finden sich in publikationen der edition neue texte einer von heimrad bäcker in linz österreich herausgegebenen reihe die sich unter dem lektorat von friedrich achleitner elfriede czurda reinhard prießnitz und gerhard rühm auf ganz entschiedene weise einer literatur annimmt deren autoren allen sprachlichen festlegungen verabredungen normierungen zutiefst mißtrauen das gilt für die autoren der wiener gruppe der stuttgarter schule der einzelgänger der fünziger und sechziger jahre die an den dadaismus an schwitters und gertrude stein anknüpften und das gilt für die dritte generation die oft mit größerer unbefangenheit und selbstverständlichkeit den literarischen konventionen auf den leib rücken