warum streichen menschen wenn sie frauen sind aber sind frauen menschen doch das wäre ein komplizierter schwer verständlicher essay und komplizierte schwer verständliche essays schreibe ich im feuilleton warum also streichen menschen wenn sie frauen sind sich zuerst einmal die haare aus dem gesicht betreten sie ein zimmer ein restaurant ein flugzeug aushilfsweise tut es auch die sonnenbrille die ins haar oder aus dem haar geschoben wird aber meist ist es der griff in die frisur dabei geht es offenbar gar nicht um die frisur es ist eine verlegenheitsgeste eine gebärde der abwehr wie man sie bei rauchern beobachten kann konferenz erst einmal den tabakschnulller zum sich-fest-halten zum einzirkeln des eigenen kreises den der andere nicht durchdringen kann darf soll sind haare für frauen auch vorhang schutz chance sich zu verbergen jede frau weiß natürlich daß vom haar eine starke erotische faszination ausgeht kein filmstar sexsymbol der nicht die löwenmähne geschüttelt oder den vorhang gezogen hätte von marlene über die hayworth zur bardot und loren ist es also eine mischung aus abwehr und lockung dieser fast automatische griff links oder rechts die haarsträhne streifend zu ordnen alice vergib aber liegt darin tief verborgen etwas typisch weibliches f j r